Berechne den Solarertrag deiner Anlage live mit GPS, Kompass & Neigungssensor. Kostenlos im Browser – ohne Installation. Jetzt Ausrichtung prüfen!
Die optimale Ausrichtung für Solarmodule ist Süden (180° Azimut). Abweichungen von bis zu 45° nach Ost oder West reduzieren den Ertrag nur um etwa 5–10 %. Selbst reine Ost- oder Westdächer erreichen noch ca. 80 % des maximal möglichen Ertrags.
In Mitteleuropa liegt der optimale Neigungswinkel für Photovoltaikmodule bei 30–35°. Flachere Neigungen (15–20°) erzeugen im Sommer mehr, steilere (40–50°) im Winter. Der jährliche Unterschied zwischen 20° und 40° beträgt meist weniger als 5 %.
In Deutschland erzeugt eine optimal ausgerichtete Solaranlage etwa 900–1.100 kWh pro kWp und Jahr. In Süddeutschland und Österreich sind bis zu 1.200 kWh/kWp möglich, in Nordeuropa eher 800–950 kWh/kWp. Der genaue Wert hängt von Standort, Dachausrichtung, Neigung und Verschattung ab.
Der Autarkiegrad gibt an, wie viel Prozent des eigenen Stromverbrauchs direkt durch die Solaranlage gedeckt wird. Ohne Speicher liegt er typischerweise bei 25–35 %, mit Batteriespeicher bei 50–70 %. Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto wirtschaftlicher arbeitet die Anlage.
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchs- und Autarkiegrad deutlich. Für einen typischen 4-Personen-Haushalt mit 5–10 kWp PV-Anlage und 5–10 kWh Speicher steigt der Autarkiegrad von ca. 30 % auf 60–70 %. Ob sich der Speicher finanziell lohnt, hängt von den Strompreisen, den Speicherkosten und der Einspeisevergütung ab.