Solarertrag berechnen in Hamburg
Hamburg, die Hansestadt im Norden, überrascht viele mit ihrem Solarpotenzial. Trotz des Rufs als Regenstadt erreicht Hamburg eine Globalstrahlung von rund 1.000 kWh/m² pro Jahr – genug, um Photovoltaik wirtschaftlich zu betreiben. Besonders auf den zahlreichen Flachdächern in Hafencity und Wilhelmsburg steckt ungenutztes Potenzial.
Der Rechner startet mit den Koordinaten von Hamburg, Ausrichtung und Neigung stellst du dort ein oder misst sie mit dem Handy.
Solarertrag in Hamburg nach Ausrichtung und Neigung
| Ausrichtung | 15° | 35° | 90° |
|---|---|---|---|
| Süd | 864 | 926 | 673 |
| Südost | 835 | 874 | 631 |
| Südwest | 833 | 868 | 620 |
| Ost | 759 | 732 | 473 |
| West | 756 | 726 | 465 |
Gerechnet wie im SolarFinder-Rechner: PVGIS-Stundenwerte des Wetterjahres 2019 (PVGIS 5.2 (EU Joint Research Centre), Strahlungsdaten PVGIS-SARAH2), 18 % Systemverluste, frei aufgestellte kristalline Module, ohne Verschattung durch Gebäude oder Bäume. Abgerufen am 27.09.2026. Im Mittel der Jahre 2005–2020 liefert eine Südanlage mit 35° Neigung in Hamburg 928 kWh je kWp, ebenso viel wie 2019.
Balkonkraftwerk in Hamburg
Ein 800-W-Balkonkraftwerk mit 0,8 kWp, senkrecht am Geländer, kommt in Hamburg nach Süden auf rund 538 kWh im Jahr, nach Osten auf 378 und nach Westen auf 372 kWh.
Balkonkraftwerk in Hamburg berechnen Mehr zum Balkonkraftwerk
Solarertrag in der Elbmetropole
Eine typische Photovoltaikanlage mit Südausrichtung und 30° Neigung erzielt in Hamburg einen Jahresertrag von rund 930 kWh pro kWp (PVGIS-Mittel 2005–2020). Durch die längeren Sommertage im Norden kann Hamburg in den Monaten Mai bis August besonders hohe Tageserträge liefern. Auch Balkonkraftwerke an den vielen Mehrfamilienhäusern in Eimsbüttel oder Barmbek sind eine clevere Option.
Hamburgs Solarinitiativen
Die Stadt Hamburg verfolgt ambitionierte Klimaziele: Seit 2023 gilt eine Solarpflicht für Neubauten, inzwischen auch bei einer wesentlichen Erneuerung der Dachhaut bestehender Gebäude. Bei Gründächern in Kombination mit PV bezuschusst die IFB Hamburg die Unterkonstruktion der Solaranlage. Die bundesweite Einspeisevergütung und der Umsatzsteuer-Nullsatz für PV-Anlagen machen den Einstieg zusätzlich attraktiv. Stand: 09/2026.
Dein Standort in Hamburg mit SolarFinder
Nutze SolarFinder, um die exakte Ausrichtung und Neigung deines Daches in Hamburg zu überprüfen. Ob Reihenhaus in Bergedorf oder Altbauwohnung in Eppendorf – mit GPS, Kompass und Neigungssensor berechnet die App deinen erwarteten Solarertrag in Echtzeit. Basierend auf PVGIS-Strahlungsdaten erhältst du eine fundierte Prognose für deinen Standort. Probiere es jetzt kostenlos im Browser aus.
Anleitungen
Quellen
- PV-Pflicht auf Dächern in Hamburg (hamburg.de)
- Hamburger Gründachförderung (IFB Hamburg)
- Bundesnetzagentur: EEG-Förderung und Fördersätze
- § 12 Abs. 3 UStG – Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen
- Bundesnetzagentur: Balkon-Solaranlagen
- PVGIS – Photovoltaic Geographical Information System (JRC, EU-Kommission)
- PVGIS-Rechner zum Nachprüfen (interaktiv)
- DWD: Sonnenscheindauer, vieljährige Mittelwerte 1991–2020
- DWD: Globalstrahlung, mittlere Jahressummen (Strahlungskarten)
Förderangaben Stand 09/2026; Ertragswerte PVGIS, abgerufen am 27.09.2026.